Schulen sagen ihre Teilnahme zu

Schulen sagen ihre Teilnahme zu
Wittmund
 

Wanderaustellung „Mobilitätsbehinderte im Straßenverkehr“ / Bilder, Texte, Tipps und mehr

Wittmund. Der genaue Ablauf am 4. und 5. Mai steht noch nicht fest. So viel aber ist schon jetzt klar: Die Wanderausstellung „Mobilitätsbehinderte im Straßenverkehr“ ist keine Veranstaltung, die lediglich mit Wandtafeln lockt. Bilder, Texte und Tipps wird es zwar reichlich geben, darüber hinaus jedoch haben die Besucher jede Menge Möglichkeiten, die angesprochenen Probleme selbst zu erfahren und zu erleben, um sich ein besseres Bild machen zu können. Ein Weg, um möglicherweise zu mehr Rücksicht im Sinne der Schwächeren zu gelangen.

Erhard Reil aus Oldenburg ist Mitinitiator der Wanderausstellung, die von der Landesverkehrswacht herausgegeben worden ist. Reil erblindete zwischen dem 13. und dem 18. Lebensjahr. Lange Zeit nahm er die ständige Gefahr, in der er als blinder Verkehrsteilnehmer schwebte, hin. Als er sich vor neun Jahren an einem auf dem Fußweg abgestellten Lastwagen schwer verletzt, sah er die Zeit gekommen, „am Frust kaputt zu gehen“, oder eben aktiv zu werden. Reil wurde aktiv, informierte die Öfentlichkeit – wie jetzt mit dieser Ausstellung – über die Notwendigkeiten, die auch blinden Fußgängern eine selbstbestimmte Teilnahme am Strßenverkehr ermöglichen. Reil wird in Wittmund einen Vortrag halten und auch eine Podiumsdiskussion moderieren, in der es speziell um die Probleme im Landkreis Wittmund geht. Ihre Teilnahme an der zweitätigen Veranstaltung haben auch die Schulen zugesagt. Ferner werden weitere Stände erwartet – nähere Informationen wird es in den kommenden Wochen geben, wenn die Organisatoren die letzten Einzelheiten besprochen haben.